Anger exchange

 

 

 

concept and performance +

Andreas Liebmann

 

guests

Max Philip Aschenbrenner, Lajos Talamonti, Verena Busche, Anna Papst

 

dramaturgy: Martin Bieri

 

book keeping and video:

Thomas Friese

 

graphics Florian Topperngpong

 

coproduction

exhibition Homobellicus Berlin, Theater Neumarkt 2008

 

invitations

HAU Berlin, AT.Tension-Festival Lärz

 

 

text example 1

My anger changes

Zurich’s skyline

 

Zorn hat enormes Potenzial. In der ZORNBÖRSE wird Zorn gesammelt, akkumuliert, transfomiert. Die ZORNBÖRSE versteht sich als Unternehmung, welche zerstreute und isolierte Zornpotenziale zusammenführt und nutzbar macht. Sie sammelt Zorn, um seine produktive Kraft für Kommunikation und zur Herstellung von Utopien zu nutzen. Zuletzt gibt eine Generalversammlung Auskunft über den Verlauf der Zorngeschäfte. In der Zornbörse wandelt das Publikum persönlichen Zorn in Kapital um. Dieses Kapital wird zur Gründung utopischer Unternehmen verwendet.Die Unternehmen werden im Anschluss an ein Beratungsgespräch vom Publikum sogleich selbst entworfen, und in das architektonische Modell der Stadt, in der die Zornbörse stattfindet, integriert. Über einen längeren Zeitraum kann man so die Verwandlung des Lebensraums durch utopische Zornproduktion sichtbar machen. Diese Veränderung wird gefilmt, und so dem Publikum an der Generalversammlung zum Abschluss transparent gemacht. In der Generalversammlung als Abschluss der Zornbörse wird die neue zornverwandelte Stadt vorgestellt (als Film, siehe Skyline, unten), die wichtigesten Zorne präsentiert, und unter den Zorninvestoren ein neues Mitglied in den Verwaltungsrat gewählt. 

I bring you glad tidings

of the death of violent policemen and white-collar criminals.

 

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