ESSEN, WAS IST

 

 

 

Konzept/Performance: Andreas Liebmann.

Kuration /Dramaturgie: Jan-Philipp Possmann

Wissenschaftlicher Protagonist: Hans Konrad Biesalski

Im Rahmen des einjährigen künstlerisch-wissenschaftlichen Projektes "Bouvard & Pecuchet"

am Theater Rampe Stuttgart

 

 

Interview mit Julian Klein über künstlerische Forschung

Essen

aus dem Container

stinkt

nach Geld.

Im Januar 2014 verbrachte ich drei Wochen im Atelier des Theater Rampe, sowie an der Universität Hohenheim und auf dem Landgut meines wissenschaftlichen Kollaborateurs, dem Professor für Ernährungswissenschaften Hans Konrad Biesalski. Analog der beiden Protagonisten von Gustav Flauberts Roman "Bouvard & Pecuchet" beschäftigten wir beide uns amateurhaft mit dem Fach des anderen. Herr Biesalski vertiefte sich in die Performancekunst, und Andreas Liebmann versuchte sich an Gemüse. Es entstanden gemeinsame Kammermusikmomente, Texte auf Kohlblättern, Filmscreenings auf einer Leinwand aus Kohlblättern("Das grosse Fressen" / "Am Anfang war das Licht"). Wir diskutierten gemeinsam mit dem Publikum die Frage, ob wir mit dem von Andreas Liebmann massenhaft eingesammelten weggeworfenen Essen (Schweineköpfe, Tomaten, Früchte) Kunst, Gerichte oder eine Spende machen sollten, und luden den Ernährungsethnologen Sebastian Schellhaas zu einem Vortrag ein. Mit Julian Klein telefonierte ich als Indiana Jones über künstlerische Forschung (siehe Download links) und es entstand eine Publikation, das Blogbuch "Essen, was ist". (siehe Download links).

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