Gefühlstraining für weltweite Körper

Konzept, Regie

Andreas Liebmann

Performance, Stückentwicklung

Martin Clausen, Beatrice Fleischlin

Musik

Michael Emanuel Bauer, Georg Karger

Dramaturgie

Max-Philip Aschenbrenner

Ausstattung, Technische Leitung

Wolfram Sander

Künstlerische Mitarbeit Bewegung

Pierre Caesar

Assistenz

Maria Fuchs

Hospitanz

Johannes Hock

Produktionsleitung/PR

ehrliche arbeit - freies Kulturbüro

Koproduktion HAU Berlin, Kaserne Basel, Alte Liebe Bremen, Schlachthaus Theater Bern 2010/2011

weitere Gastspiele:

FFT Düsseldorf, Gessnerallee Zürich

 

 

Gefördert durch den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Senatskanzlei - Kulturelle Angelegenheiten, Migros Kulturprozent, Fondation Nestlé pour l'Art, Pro Helvetia, Ernst Göhner Stiftung, Georges und Jenny Bloch Stiftung und Nationales Performance Netz

FÜSSE IN MEXIKO, OHREN IN TAIWAN - EINE ÜBERDEHNUNG

Ein aufgeklärter Weltbürger sein. Sich auf seine Beobachtungen verlassen, die Welt in eigenen Worten beschreiben und begreifen. Wie funktioniert das in Zeiten des vermeintlichen Kontakts aller mit allen? Demonstrationen oder ein Purzelbaum fordern meinem Körper etwas anderes ab, als das Anklicken von Online-Petitionen im Internet. Aber wie verändert sich mein Körper, wenn ich meine Gefühle um die Welt winden kann? Was heißt das, eine Meinung haben? Was heißt das, Lieben? In „Gefühlstraining für weltweite Körper“ synchronisieren sich Ansichten zu Demokratie, zu Schuld und Verantwortung, zum ewigen Lieben und zum persönlichen Charakter von Städten mit körperlichen Beziehungen. Wann endet die eigene Migrationsgeschichte im reinen Affekt, im Überschlag oder in den höchsten Tönen? Wie fliegt man ohne Flugzeug? Ein getanztes Duett. Salto mortale. Der Geliebte taucht auf. Ich wollte noch über Gibraltar nachdenken. Fermate. Ist totale Intimität Voraussetzung fürs globale Denken?

Martin:

 

Presse

Fotos der Inszenierung

Textbeispiel 1

Textbeispiel 2

Textbeispiel 3

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