Kuscheln mit Deutschen

 

 

Konzept:

Andreas Liebmann

 

Performance und Realisation:

Andreas Liebmann und Marcel Schwald

 

Ausstattung:

Gabriela Neubauer

 

Produktion:

Gessnerallee Zürich Frühjahr / Sommer 2010, Gastspiel und Neubearbeitung

Juni 2011 am Südpol Luzern.

Fotos

Wir habens schon schwer

Anlässlich des überbordenden Mediendiskurses über die Deutschen in der Schweiz und speziell in Zürich entschieden wir uns, dieses Thema sehr direkt und spielerisch auf der Strasse anzugehen.

 

Wir kuschelten im Bett auf der Strasse mit Passanten, und diskutierten mit Ihnen über Ihre Erfahrungen und Meinungen zum Verhältnis der Schweizer und der Deutschen. Im Bett wurde dazu noch aus dem „Gallischen Krieg“ von  Julius Cäsar vorgelesen (s. oben). Ausserdem nahmen wir Kontakt auf zum „Deutschen Club Zürich“ und luden Gesprächspartner aus dem Club oder kontaktfreudige Passanten in unser Kuschelzimmer in der Gessnerallee ein, wo wir eine Verdichtung unserer Strassenaktion, Texte und Interviews zeigten und die Diskussion mit den Theaterbesuchern fortsetzten. Unser interessantester Gast war übrigens eine Pakistani, die aus ihrer Perspektive sehr genau und humorvoll Unterschiede zwischen den Schweizern und den Deutschen beschreiben konnte, und deren Verhältnis mit der Beziehung zwischen Muslimen und Christen in Pakistan verglich.

Eine Vorversion der Performance in der Gessnerallee fand in der Wohnung eines Deutschen statt, die wir als Kuschellounge einrichteten.

 

Für den Südpol Luzern adaptierte ich die Abschlussperformance, veränderte die Dramaturgie und erstellte einige neue Elemente, wie z.B ein Speeddating unter den Zuschauern zur Klärung der Gründe unseres problematischen Verhältnisses zu den Deutschen aufgrund einer Aussage eines Psychotherapeuten, mit dem ich kuschelte. Dieses Speeddating dauerte bei einigen Zuschauern über eine halbe Stunde über das Ende der Performance hinaus.

 

Die zürcher Arbeit ist  auf www.benehmteuchkeineangstwirsindsnur.ch relativ ausführlich dokumentiert, mit Fotos, Texten und einigen Pressereaktionen.

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