Der Gewinner darf Eigentum umverteilen

Noma

 

 

 

Konzept ANDREAS LIEBMANN, DEREK LESHER, DORTE HOLBEK Text und Regie ANDREAS LIEBMANN Kostüme und Requisiten DORTE HOLBEK Installation DEREK LESHER Gesang und Komposition MIJA MILOVIC Performance ERIKA SVENSSON, DEREK LESHER, MIJA MILOVIC, LINNEA JENSEN Lichtdesign & Technische Leitung MORTEN KOLBAK Video- und sound Design RASMUS KREINER Photos LARS DANIEL TERKELSEN Mit freundlicher Unterstützung von BIKUBENFONDEN, STATENS KUNSTFOND

 

 

 

 

 

NOMA ist der Name eines weltberühmten Restaurants in Kopenhagen. Innovatives Essen, beste Weine, ein rauschhaft freundliches Personal und extrem hohe Preise.

NOMA ist aber auch der Name einer Krankheit, die bei mangelernährten Menschen ausbrechen kann. Die Krankheit bricht im Mundbereich aus, und zerstört, falls nicht die einfachen Hygienemassnahmen getroffen werden können, die nötig sind, in kurzer Zeit das Gesicht des Betroffenen. In der Regel führt NOMA zum Tod. Wer überlebt, hat zeitlebens ein entstelltes Gesicht. Wir sind NOMA. In unserem Luxusrestaurant toben wir uns aus und rauben anderen ihr Gesicht.

 

Die Performance NOMA ist eine Edelküche mit Notfallfood, eine sich über die Aufführungsszeit veränderende Installation und ein zwiespältiges Gewinnspiel. Die Besucher essen den installierten Kopf auf, und können dabei ein Abendessen im NOMA-Restaurant gewinnen.

 

Das Konzept zu NOMA gewann die Ausschreibung RUM des Theaters S/H in Kopenhagen.

 

Das bei Artrebels erschienene Buch NOMA mit Texten von Andreas Liebmann und Bildkompositionen von Dorte Holbek und Derek Lesher ist hier erhältlich.

 

 

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